Kampf gegen illegale Altkleidercontainer

illegale-AltkleidercontainerSteigenden Preise für Altkleider führen zu sinkenden Hemmungen bei Kleidersammlern, die ihre illegalen Altkleidercontainer einfach im Stadtgebiet aufstellen. Denn seit 2012 muss jeder Container durch die zuständige Behörde genehmigt werden.  Laut Schätzungen des Dachverbandes FairWertung, gibt es in Deutschland zwischen 30. 000 und 40. 000 illegal aufgestellte Altkleidercontainer, was einem Anteil von 30-40% entspricht. Diese illegalen Altkleidercontainer sind optisch nur schwer von legalen Containern zu unterscheiden, schaden aber den professionellen Unternehmen, verringern die Sammelmengen von karitativen Organisationen und verursachen Kosten in der Beseitigung. Hier ein paar Tipps wie Sie illegale Altkleidercontainer erkennen.

Verdacht auf illegalen Altkleidercontainer? Handeln Sie!

Nun zur Frage, wie Sie gegen illegale Altkleidercontainer vorgehen können. Steht der illegale Altkleidercontainer auf öffentlichem Grund, kann die Stadt oder Gemeinde den Container relativ einfach entfernen. Rufen Sie daher unbedingt bei Ihrem Ordnungsamt an und melden Sie den Container.

Melden Sie den Altkleidercontainer beim Ordnungsamt

Steht der Container auf Privatgrund, kann die Polizei oder Ordnungsamt nicht eingreifen, um die Container zu entfernen. Es handelt sich nämlich um eine zivilrechtliche Angelegenheit. Die Grundstückseigentümer müssen sich selbst mit der Firma auseinandersetzen, gegebenenfalls auch auf dem juristischem Weg. In diesem Fall hilft kurzfristig ein Hinweis am Container, so dass keine Kleidung mehr hineingeworfen wird. Oder Sie blockieren Ihn mit etwas Frischhaltefolie, wie dieses Video zeigt.

Altkleidercontainer

Altkleidercontainer sind die häufigste Sammelmethode für Altkleider. In Deutschland gibt es zurzeit ca. 100.000 Container für Altkleider. Dies bedeutet, dass auf 800 Bundesbürger ein Altkleidercontainer entfällt. Die Betreiber der Altkleidercontainer sind unterschiedliche Organisationen. Grob lassen sich die Betreiber in drei Kategorien einteilen:

Betreiber von Altkleidercontainern

  1. Altkleidercontainer von gemeinnützige, karitativen oder kirchliche Organisationen
  2. Altkleidercontainer von von gewerblichen Unternehmen
  3. Altkleidercontainer von von Städten und Kommunen
Unterschiedliche Betreiber von Altkleidercontainern

Unterschiedliche Betreiber von Altkleidercontainern

Die Wettbewerb um die Altkleider und die damit verbundenen steigenden Preise führt zu immer mehr illegalen Altkleidercontainern, d.h. gewerbliche Unternehmen stellen Altkleidercontainer auf öffentlichen Grund ab, ohne diese zuvor beim Ordnungsamt anzuzeigen.

Unterschiede bei Altkleidercontainern

Die Altkleidercontainer unterscheiden sich nicht nur in Größe, Farbe und Aufmachung – auch die Gewinner aus den Altkleidercontainern haben einen unterschiedlichen Zweck. Die Gewinne der illegalen und gewerblichen Betreiber fließen zu 100% in private Taschen. Karitative Organisationen wie z.B. das Deutsche Rote Kreuz finanziert mit Altkleidern soziale Projekte und Städte und Kommunen wollen mit den Gewinnen aus Altkleidern die Müllgebühren senken.

Für den Altkleiderspender sind die Unterschiede bei Altkleidercontainer kaum zu erkennen. Nicht alle Behälter tragen ein Qualitätssiegel für Altkleidercontainer, welches einen nachhaltigen Umgang mit der Altkleiderspende sicherstellt.

Finden von Altkleidercontainern

Durch das Aufstellen und Entfernen von illegalen Containern, Umzug oder Orstwechsel wissen nicht alle Altkleiderspender wo sich ein Altkleidercontainer in der Nähe befindet. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die Standorte von Altkleidercontainern im Internet darzustellen. Dabei listen wir nur legale Altkleidercontainer und nennen den Betreiber sowie den potenziellen Weg der gespendeten Altkleider.

Herstellung von Altkleidercontainern

Bei der der Herstellung von Altkleidercontainern gibt es insbesondere ökologische Unterschiede. Diese Unterschiede entstehen durch die längere Haltbarkeit und den nachhaltigen Herstellungsprozess der Altkleidercontainern. Seriöse Kleidersammler setzten auf qualitativ hochwertige Sammelcontainer mit einer Haltbarkeit von mehr als 10 Jahren, denn durch Wind und Wetter wird insbesondere die Oberfläche und die Einwurfklappe stark beansprucht.

Herstellung von Altkleidercontainer

Herstellung von Altkleidercontainer mit individueller Beschriftung

Über diese Qualitätsstandards hinaus hat die Firma JO-BA aus Bremen den ersten klimaneutralen Altkleiderconatiner produziert. Die für Herstellung und Material entstehenden Treibhausgase in Höhe von 1,2 Tonnen werden dabei durch ein Aufforstungsprojekt in Äthiopien neutralisiert. Pro Container werden somit 8 Bäume gepflanzt.

Abgrenzung gegenüber den illegalen Unternehmen

Illegal operierende Unternehmen, müssen mit der Gefahr rechnen, dass ihr Container konfisziert wird, und setzten daher schon bei der Anschaffung auf Billigware. Legale Altkleidercontainer erkennen Sie zusätzlich durch die individuellen Gestaltung der Oberfläche.

Aufwendig gestalteter Altkleidercontainer von FWS

Aufwendig gestalteter Altkleidercontainer von FWS

Altkleidercontainer in Hamburg – Stadtentwicklung bremst Stadtreinigung

Auch die Stadt Hamburg will ins lukrative Geschäft mit den Altkleidern einsteigen. 1000 zusätzliche Altkleidercontainer würde die Stadtreinigung in Hamburg gerne aufstellen, um die 14.000 Tonnen Altkleider, die jährlich im Restmüll landen, zu reduzieren. Doch diese zusätzlichen Container bedeuten auch Konkurrenz für bestehende Sammelunternehmen wie z.B. dem DRK oder der Kleiderkammer Wilhelmsburg. Diese Zahl wurde daher zunächst auf 300 bis 500 nach unten korrigiert. Nun wurde bekannt, dass auch diese Anzahl an Altkleidercontainer nicht genehmigt wurde – sondern nur 20.

Sehen Sie hier einen Beitrag des NDR vom 2.7.2013

Altkleidercontainer Hamburg

Hamburg will Altkleidercontainer aufstellen

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Cleveres Altkleiderspenden – Wissenswertes und Tipps

Das Frühjahr hat begonnen und mit diesem steht das Ausmisten des Kleiderschranks bevor. Sich von Kleidung zu trennen, ist für viele (Frauen) nicht einfach. An vielen Teilen hängt ein Stück Erinnerung, an manchen sogar noch das Preisschild. Nach einem Jahr oder weniger getragen – ist die Jeans oder der Pulli oldfashioned geworden, nur wohin damit?

Spenden macht Sinn

In den nächsten Altkleidercontainer um die Ecke? Oder gibt es noch andere Alternativen? Auf jeden Fall spenden, denn Altkleider helfen Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen, indem z. B. der Wasserverbrauch durch künstliche Bewässerung bei der Kleiderherstellung verringert wird. Aus alten Klamotten können Teppiche, neue Kleidung oder Putzlappen hergestellt und weiterverkauft werden – Textilrecyling fördert einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen.

Das Geschäft mit den Altkleidern

Da die Sammlung der Altkleider ein lukratives Geschäft ist, werden vermehrt illegale Container in Wohngegenden aufgestellt. Wenn überhaupt, dann nur mit einer (nicht erreichbaren) Handynummer versehen, aber nie einer seriösen Organisation zugehörig. Finger weg von solchen Containern! Aber auch der Einwurf in einen Container mit dem Namen einer karitativen Einrichtung garantiert noch nicht, dass ihre Altkleiderspende kostenlos dorthin geht, wo wir sie vermuten.

Karitative Organisationen beauftragen in der Regel professionellen Sortierbetriebe wie die Soex Group, die sich um das Entleeren, Sortieren und Weiterverkaufen kümmern. Erstere bekommen von den Erlösen nur einen kleinen Teil und können damit ihre sozialen Projekte finanzieren. Die Kleidung landet zwar oft in Afrika, sie wird jedoch nicht kostenlos an die Menschen dort verteilt – das sollte jedem klar sein. Die Altkleider aus Deutschland werden auf den afrikanischen Märkten zwar relativ günstig angeboten – z.B. 1-2 Euro für ein T-Shirt, 5 Euro für eine Jeans – aber die wirklich Bedürftigen können sich selbst das nicht leisten.

Ist der Secondhandladen die bessere Wahl?

Auch die Abgabe in Kleiderkammern oder Secondhandläden garantiert nicht, dass die Kleidung kostenlos an Bedürftige gegeben wird. Überschüssige und gut erhaltene Kleidung geht auch hier über Sortierbetriebe nach Osteuropa und Afrika. Kleiderkammern oder Secondhandläden wollen oft nur die richtig gut erhaltenen Stücke, den Rest nehmen sie gar nicht erst an. Aber nicht mehr tragbare Kleidung wird zu Dämmstoffen und Putzlappen verarbeitet und gehört damit nicht in den Hausmüll. Nur stark verschmutze Kleidung, einzelne Schuhe oder Kunststoffdecken gehören nicht in den Altkleidercontainer.

Wie Sie “schlechte” Altkleidercontainer erkennen – oder eben nicht

Wem es nicht egal ist, wem die Altkleiderspende überlassen wird, hat es zurzeit nicht leicht. Viele  Recyclingunternehmen operieren unter einem Deckmantel der Wohltätigkeit, um mehr Altkleider zu sammeln. Ihre Spende hat daher je nach Organisation einen unterschiedlichen sozialen Wert.  In unserer Rubrik Altkleidercontainer finden Sie daher nur “saubere Container”. Falls Sie dort noch keinen Altkleidercontainer in Ihrer Nähe finden, haben wir hier die typischen Vorgehensweisen der Unternehmen aufgelistet, die Spender von einer meist nicht vorhandenen Gemeinnützigkeit überzeugen sollen:

1. Aufmachung der Container im “karitativen Look”

Rotes Kreuz auf Altkleiderconatiner

Rotes Kreuz auf Altkleiderconatiner bedeutet nicht, dass das DRK dahinter steckt

Rote Schrift auf weißem Grund sollen beim Spender eine karitative Organisation, wie das DRK oder die Malteser assoziieren  Hinzu kommen Symbole und Sologans, welche ebenfalls an die Gemeinnützigkeit der Sammelorganisation glauben lassen sollen.

Sehr beliebte Symbole sind dabei nicht nur das rote Kreuz auf weißem Hintergrund, sondern auch Engel in jeder Form oder natürlich die Weltkugel mit Umweltsymbolen.

Die irreführenden Slogans sind beispielsweise:

  • „Hilfe für Flutopfer“
  • „Helfen Sie, damit wir helfen können.“
  • “Kleidung für Afrika”

Hinzu kommt, dass auf den Container außer diesen Aufklebern keine oder falsche Kontaktdaten zu finden sind. Der Name (z.B. Babynothilfe, Roter Ring Kinderhilfe) ist oft zusätzlich mit einem e.V. versehen, um so erneut die Gemeinnützigkeit zu untermauern. Die Kleidung, die in diesen Containern landet, wird zu 100% verkauft und die Gewinne fließen an allen sozialen Projekten und Organisationen vorbei.

2. Illegale aufgestellte Altkleidercontainer

Illegal aufgestellte Altkleidercontainer sind kaum zu erkennen. Unternehmen stellen immer wieder ihre Altkleidercontainer unangemeldet in Stadtgebieten auf und hoffen möglichst lange nicht durch das zuständige Ordnungsamt entdeckt zu werden. Dabei wählen die Unternehmen oft Standorte im öffentlichen Raum mit hohem Durchgangsverkehr, wie zum Beispiel Ausfahrtsstraßen, Stadtzentren oder die Nähe eines Einkaufszentrums. Insbesondere wenn der Container gerade erst an diesem Standort aufgestellt wurde, sollte ihr Mistrauen groß sein, denn illegale Altkleidercontainer kommen und gehen schneller als legale.

illegaler Altkleidercontainer an Ausfahrtsstrasse

illegaler Altkleidercontainer an Ausfahrtsstrasse

3. Altkleidercontainer auf privater Gewerbefläche

Altkleidercontainer-gewerbeflaeche

Altkleidercontainer auf einer Gewerbeflaeche

Altkleidercontainer auf privatem Gelände sind meistens legal, werden aber von profit-orientierten Unternehmen betrieben . Es besteht ein Vertrag zwischen dem Betreiber des Altkleidercontainers und dem Grundstückseigentümer. Standorte für diese gewerblichen Container sind meist Parkplätze von Supermärkten oder Einkaufszentren.

Auch bei diesen Containern fließt der Wert Ihrer Altkleiderspende vollständig an den Textilrecycler sowie den Besitzer der Gewerbefläche, welche eine Mieteinnahme für den Altkleidercontainer bekommt.

 

4. Logovermietung für Altkleidercontainer

Altkleidercontainer-look

Logovermietung bei Altkleidercontainern

Der Logoverkauf oder die Logovermietung ist bei Altkleidercontainern weit verbreitet. Für viele karitative Organisationen lohnt es sich nicht die Altkleidercontainer selbst zu betreiben. Aufstellen, ausleeren und sortien lohnt sich nicht für alle Verbände. Trotzdem können sie Geld verdienen, in dem karitativen Organisationen ihr Logo und ihren Schriftzug für 5-15 Euro pro Monat und Container vermieten. Die Einrichtungen selbst haben mit dem Sammeln der Kleidung dann nichts mehr zu tun. Positiv ist, dass die karitativen Organisationen dabei nicht komplett leer ausgehen, auf der anderen Seite wissen sie oft gar nicht, wo die Textilien später landen. Dies ist natürliche eine enorme Täuschung des Altkleiderspenders, der auch überhaupt keine Chance hat, diesen (leider legalen) Etikettenchwindel zu durchschauen.

Altkleidercontainer-Check in München

Das Bayerisches Fernsehen strahlte von Kurzem den Bericht “Altkleidercontainer im Check” von Isabella Kroth aus. Gegenübergestellt wurde die Textilverwertung von Altkleidern aus unterschiedlichen Sammelcontainern.  In München wurden die Altkleidercontainer der Aktion Hoffnung e.V. mit den Altkleidercontainer der ReSales Textilhandels- und -recycling GmbH verglichen. Die illegal aufgestellten Container in München wurden nicht in den Check mit aufgenommen.

Beitrag des BR über Altkleidercontainer

BR Altkleidercontainer Check

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Altkleidersammlung soll in Berlin einheitlicher werden

Auch bei Altkleidercontainern ist Berlin noch ohne Konzept

In Berlin soll nun Ordnung ins Chaos der Altkleidersammelcontainer. Doch noch wurde kein allgemein gültiges Konzept zur Altkleidersammlung mit Altkleidersammelcontainern verabschiedet.  Zurzeit überlässt das Berliner Straßengesetz den Bezirken, ob sie Altkleidercontainer im öffentlichen Straßenland zulassen wollen oder nicht.

Altkleidersammlung in Berlin - ohne Altkleidercontainer?

Altkleidersammlung in Berlin – ohne Altkleidercontainer?

 

Der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Ordnungsamt der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat in den vergangenen Monaten ein Konzept entwickelt. Darin schlagen die Verordneten dem Bezirksamt vor, zunächst einmal systematisch 60 bis 120 Standorte im Bezirk Mitte zu benennen. In der 18. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin wird morgen das Bezirksamt ersucht, sich gegenüber dem Senat von Berlin dafür einzusetzen, dass das Land Berlin und alle Unternehmen, an denen das Land Berlin beteiligt ist, im Bezirk Mitte von Berlin keine Altkleidersammelcontainer zulassen.

Vorerst keine Altkleidercontainer in Berlin Mitte zulassen?

Dieser Verschlag hat die Zielsetzung, dass entsprechend dem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung zum Umgang mit Altkleidersammelcontainern ein einheitliches Konzept in der Hand des Bezirksamtes entwickelt und umgesetzt werden kann, bei dem andere Unternehmen zumindest nicht von öffentlichem Straßenland auf Grundstücke des Landes ausweichen können.

Im Klartext könnte dies bedeuten: Kommt das Land Berlin oder die einzelnen Bezirke nun auch auf die Idee, die Sammlung von Altkleidern auszuschreiben und dafür Lizenzgebühren zu erheben? Dann ist es natürlich sinnvoll, dass der zukünftige Altkleidersammler exklusiv in den Bezirken sammeln darf.  Daher sollen keine neuen Altkleidersammelcontainer mehr genehmigt und bestehende Verträge gekündigt werden. Aber dies ist nur eine Vermutung…wir werden sehen.

Nachtrag: Hier finden Sie Altkleidercontainer in Berlin Wedding und Altkleidercontainer in Berlin Prenzlauer Berg

Altkleidercontainer in der Nähe finden

Nun schreiben wir seit November letzten Jahres regelmäßig über das Thema Altkleider und versuchen dabei transparent zu machen, was mit einer Altkleiderspende eigentlich passiert, nachdem sie in den Container geworfen wurde. Es ist interessant zu sehen, dass dahinter eine ganze Verwertungsindustrie steckt, angefangen von der Abholung der Container bis hin zum Recycling der Textilien oder dem kontrovers diskutierten Verkauf der Altkleider in Entwicklungsländern. Alle – so scheint es – wollen ein Stück vom Kuchen abhaben. Deshalb beanspruchen neuerdings auch Kommunen das Recht auf die Sammlung von Altkleidern. Doch wo finde ich eigentlich den nächsten Altkleidercontainer in meiner Stadt? Dieser Frage wollen wir in Zukunft verstärkt nachgehen.

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Altkleider in Saarbrücken: Sammlung in Kombitonne

In Saarbrücken Altenkessel und Güdingen startete bereits im Dezember ein interessanter Pilotversuch. Dabei setzt Saarbrücken bei der Sammlung von Alttextilien nicht auf Altkleidercontainer, wie z.B. Jena oder Köln, sondern nutzt die blaue Altpapiertonne als Sammelbehälter. Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) der Stadt Saarbrücken leert nun zum 2. Mal am 30. Januar 2013 die blaue Kombi-Tonne für Altkleider im Stadtteil Altenkessel. Um sicherzustellen, dass die blaue Altpapier-Tone leer ist, wird diese am Tag zuvor geleert.

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Lübeck stellt Altkleidercontainer auf – Kein Export nach Afrika

Nachdem bereits die Städte Jena, Köln und Bocholt angekündigt haben ins Altkleidergeschäft einzusteigen, will auch die Hansestadt Lübeck die Altkleiderentsorgung bald städtisch verwalten. Die Entsorgungsbetriebe Lübeck (ELB) wollen nach aktuellen Zeitungsberichten das lukrative Geschäft noch in diesem Jahr übernehmen und hunderte Altkleidercontainer in Lübeck aufstellen. Das besondere in diesem Fall ist, dass der  zuständige Innen- und Umweltsenator Bernd Möller (Grüne) folgendermaßen zitiert wird:

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