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  • / Kleiderkammern: Reste entsorgen

Faires Sammeln und Entsorgen

Bei der Diskussion über faire Kleidersammlungen wird häufig ein wesentlicher Aspekt vergessen: Nämlich, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit überschüssigen Textilien sowie nicht verwertbaren Resten aussieht.

Diese Frage betrifft insbesondere Hilfsgüterinitiativen und Einrichtungen, die eine Kleiderkammer oder einen Secondhand-Laden betreiben. Auf den ersten Blick hat ihre Arbeit nichts mit dem gewerblichen Kleidermarkt zu tun. Denn sie sammeln Kleidung für Bedürftige hier bei uns oder anderswo. Und doch hat ihre Arbeit erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Textilrecyclingmarkt, ohne dass es ihnen häufig bewusst ist.

Missbrauch von Containern anderer Sammler

Denn häufig „entsorgen“ sie ihre Reste in den nächst gelegenen Kleidercontainer einer anderen Sammelorganisation und glauben, dieser damit noch einen Gefallen getan zu haben. Tatsächlich aber haben sie sich damit auf einfachste Weise um eine verantwortliche Entsorgung und die damit verbundenen Kosten gedrückt. Ein unsolidarisches und auch juristisch problematisches Verhalten.

Deshalb muss die Frage, was mit den Resten passieren soll, von Anfang an im Blickfeld sein.